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1000 PS-TV [Yamaha MT-10 Fahreindrücke, Test]
25.07.2016 - 11:14 von Potato








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HellFire~> » Orcal Astor Café 125 - Test 2016 [Tom Astors Reitwagen?] Ein Bericht von HFC Potato
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Orcal Astor Café 125 - Test 2016 [Tom Astors Reitwagen?] Ein Bericht von HFC Potato
27.05.2016 - 23:16 von Potato




Ein Fahrbericht von HFC Potato - copyright 2016 - hfclan.de


Tom Astor (s) Reitwagen ?

Als älter werdender Motorradfahrer denke ich oftmals darüber nach ob denn alles nur noch durch Höchstleistung definiert werden muss und stelle fest das dem nicht so ist, denn auch mit gerade einmal 10 PS kann man mordsmäßig viel Spaß haben, aber schön der Reihe nach.





Da stehe ich nun vor der schlanken Orcal Astor und denke darüber nach was wohl passiert wenn sich eine Triumph mit einer Enfield paaren würde, ja genau so etwas hier. Ich schaue mit das Gefährt mit Herkunft aus Frankreich also ganz genau an. Mein Blick schweift vom gut geschweißten Edelstahl Auspuff hinüber zur pfiffigen Tank Sitzbank Linie und bleibt am Old Style Scheinwerfer hängen. Irgendwie erinnert mich die Astor schon ein wenig an eine alte Triumph mit ein paar Anleihen einer Royal Enfield, deswegen oben auch meine Anmerkung der wilden Paarung beider genannten Marken. Der Orcal Astor steht dieses Design allerdings ziemlich gut, sie wirkt im Stand zwar ein wenig klein zeigt aber trotzdem mit geschwellter Brust ihren feinen in Silber gehaltenen Einzylindermotor. Überhaupt wirkt der Raum unter der Tank Linie sehr aufgeräumt, nichts hängt lose herum oder wirkt deplatziert, das passt.

Nach einer Weile habe ich den Eindruck das mir die Astor durch ihren lässigen Scheinwerfer etwas ins Ohr flüstert: „Hey Alter steige auf und Chill mal wieder, ich trage Dich dorthin wo die Welt am schönsten ist, ohne Stress aber mit viel Spaß“.

Ein Gefühl steigt in mir hoch, so eines welches ich vor ca. 30 Jahren hatte als ich zum ersten male eine 80 ccm Maschine der Marke Honda erklommen habe. Als ich sitze muss ich feststellen dass die Sitzbank meinem alten Hintern schon irgendwie schmeichelt, denn die ist wirklich sehr bequem. Wie bei so vielen Dingen im Leben gewöhnt man sich im Laufe der Jahre irgendwie an alles, neue Eindrücke werden viel entspannter aufgenommen, die damals z.B. gefühlte Beschleunigung auf den ollen 80er Maschinen kam den mutigen Fahrern höllisch schnell vor, die Mopeds wirkten wie wahnsinnige Höllenhunde und brachten den Treiber dazu sich ehrfürchtig vor diesen Maschinen zu verneigen. Das ist bei mir heutzutage natürlich alles ein wenig anders, aber mit der Orcal Astor ist es doch irgendwie ein tolles Erlebnis und ich fühle mich in der Zeit zurück versetzt obwohl die damaligen 80 ccm Maschinen gar nicht so ausgesehen haben.

Sollte ich jetzt vielleicht mal losfahren? Jau, das machen wir......

Platz genommen habe ich ja schon, ich wippe im Stand das Motorrad ein wenig hin und her und stelle dabei fest das die Massen gut ausbalanciert sind, der Schwerpunkt erscheint sehr tief was ich persönlich sehr mag, die Ausbuchtungen am Tank nehmen meine Knie gut auf, schön dann kann es ja losgehen. Das der von Yamaha entwickelte 125 ccm Motor durch einen Vergaser befeuert wird ist mir wirklich schnuppe, hey willst du echtes Old-School oder einen weichgespülten Einspritzer fahren? Also den Choke Hebel umgelegt und Starten, der kleine Motor erwacht trotz Vergaser sofort zum Leben und zaubert mir mit seinem grimmigen Einzylinder Bollern ein Grinsen ins Gesicht. Wo gibt es denn noch so etwas? Einen luftgekühlten Einzylindermotor der mit seinem Hinterteil solche schönen Geräusche verursacht, nicht laut aber toll dumpf und wirklich kernig, man ist das witzig und authentisch noch dazu. Info: Ist der Seitenständer ausgeklappt lässt sich die Orcal nicht starten, der Anlasser dreht zwar fleißig aber der Motor springt nicht an, so ist eine Sicherheit vorhanden das man nicht mit ausgeklappten Seitenständer losfährt und Bekanntschaft mit dem umliegenden Parkett macht.



Erster Gang rein und los, jetzt kommt das Gewicht der Astor ins Spiel denn diese Maschine wiegt gerade einmal 128 Kilogramm und beschleunigt mit den 10 PS wirklich ordentlich. Als ´´echter´´ Motorradfahrer ist man zwar etwas anderes gewöhnt, vor allen Dingen wenn man von 72 PS aus einem 650 ccm V2 Motor direkt auf diese kleine Astor springt, aber mein Grinsen wird trotzdem immer bereiter zumal die Gänge beim Schalten wie Butter durchs Getriebe flutschen und der Kupplungshebel dabei erfreulich leicht zu betätigen ist. Auf zum Baldenysee zur Fotosession, die Blicke der Passanten am Straßenrand sind wirklich klasse, große Augen und hinterher gucken ist angesagt, die Astor wirkt halt wie ein Relikt aus vergangenen Tagen. Beim beschleunigen steigt die Tachonadel für die gegebene Leistung ruck zuck im schön gemachten Instrument in Richtung 110 km/h, das ist mal flott und reicht für die Landstraße allemal aus. Beschleunigungsrennen gewinnt man mit der Astor zwar nicht aber dafür ist sie auch nicht gemacht, vielmehr ist sie der richtige Partner für entspanntes Cruisen und dahin gleiten.




Bequem muss sie sein.....

Man sitzt locker und gerade auf der Astor, der schön geschwungene Alulenker verspricht in Verbindung mit den tief angebrachten Fußrasten Entspannung pur, dies lädt zu langen Etappen ein. Mit meinen 184 cm finde ich genügend Platz auf der possierlich wirkenden Astor, mit einer Sitzhöhe von nur 780 mm haben allerdings auch kleinere Menschen festen Stand unter ihren Füßen und somit alles bestens unter Kontrolle. Riesen ab 190 cm + sollten die Astor besser meiden, da fehlt dann nur noch ein Propeller auf dem Helm und ab in den Zirkus, rote Nase bitte nicht vergessen. Schaut auf die Bilder wie ich mit der Astor fahre, das ist von der Körpergröße schon das absolute Maximum, mehr geht zwar auch ist aber wahrscheinlich unbequem und sieht dabei ziemlich doof aus.

Die Bedienung der Astor fällt erfreulich einfach aus, alles befindet sich an seinem Platz wo es auch hingehört, so macht die Astor wirklich höllisch viel Spaß. Das Fahrwerk der Kleinen arbeitet erstaunlich gut und steckt so manche harte Bodenwelle lässig weg, die Kurvenlage und die Rückmeldung der Reifen sind ebenfalls gut, nicht sportlich aber flott, „so muss dat“ sagen wir hier in Essen. Nichts an der Maschine klappert oder rappelt während der Fahrt, so etwas vermittelt dem Fahrer eine hohe Qualität der Retro Maschine. Die Astor besitzt automatisches Fahrlicht was im Umkehrschluss bedeutet das man nicht vergessen kann das Licht anzuschalten, diese Automatik ist ab dem Jahr 2017 zwingend Pflicht für neue Motorräder.



Auf die Straße kommt es an und die Straßen sind bei uns in Essen sehr schlecht.....

Die Gabel und die beiden hinteren Federbeine arbeiten wie gerade angesprochen sehr verlässlich, die Gabel lässt sich nicht justieren dafür aber die hinteren Federbeine, die Druckstufe lässt sich links wie rechts schnell und einfach verändern. Am Fahrwerk gibt es somit rein gar nix zu bemängeln, einzig ein ganz leichtes Hochgeschwindigkeitspendeln ist zu vernehmen, nicht gefährlich auch nicht störend aber trotzdem vorhanden, nach Feinjustieren an den hinteren Federbeinen war der Spuk dann vorbei, Ihr solltet die Astor also auf jeden Fall auf euer Gewicht einstellen, das ich ganze 110 Kilogramm wiege interessiert ja hier wohl niemanden, ups…..

Wer bremst verliert, wohl eher nicht....

Die Astor bringt vorne wie hinten Scheibenbremsanlagen mit, so etwas ist neuester Stand der Technik und grenzt sich von anderen Cafe Racer´n in dieser Fahrzeugklasse ab. Gemeint sind natürlich die Fahrzeuge der Marke Mash, diese darf ich hier aus rein rechtlichen Gründen nicht zeigen mir fehlt dazu nämlich die Berechtigung, da ich keine Mash besitze gibt es auch keine Bilder, ich werde mir wegen der fehlenden Bilder sicher auch keine kaufen. Zum Testen habe ich auch keine bekommen, zu groß scheint die Angst das die Mash gegen die Astor im direkten Vergleich durchfällt, so wie es schon mehrfach bei Vergleichstests in Frankreich passiert ist. Die Mash Maschinen bin ich im Rahmen von Probefahrten bereits gefahren, ich möchte mich jedoch hier zu keiner Äußerung hinreißen lassen, ein direkter Vergleichstest wäre mir schon lieber gewesen, aber was soll es. Überlassen wir diesen Test einer großen Motorrad Zeitschrift, Shit happens.....



Zurück zum Thema: Zukünftig kann die Astor also mit einem ABS ausgestattet werden. Der Druckpunkt der vorderen Bremse ist mittelhart, die Verzögerungswerte sind schon bei leichter Betätigung hervorragend auch dies vermittelt ein sehr gutes Gefühl. Die Bremse hinten verlangt kein gut trainiertes Fußballerbein sondern lässt sich ebenfalls fein dosieren. Das Spritfass der Kleinen fasst gut 16 Liter was im Umkehrschluss bedeutet dass die Astor eine theoretische Reichweite von über 400 Kilometern verspricht, dies passt gut zur entspannten Sitzposition. Sollte der Tankinhalt einmal zur Neige gehen zeigt eine Kontrollleuchte im Instrument an das noch ca. 4 Liter Sprit im Reservoir übrig sind und man bald tanken sollte. Eine Tankuhr gibt es nicht, dafür aber einen Benzinhahn der im Moment der blinkenden Kontrollleuchte auf Reserve umgeschaltet werden sollte.

Mein Fazit, mein neuer Kumpel....

Nach der Fahrt setzte ich mich noch ein wenig neben die Astor und nehme sie in den Arm, schon lange habe ich nicht mehr so viel Spaß mit so wenig PS gehabt, die Orcal ist ein echter Kumpel zum Lieb haben. Meine Blicke gehen noch einmal rund um das Motorrad und ich muss feststellen das die Astor einwandfrei verarbeitet ist, kein Cafe Racer von der Stange sondern so richtig gut gemacht. Da stimmt jedes Detail, die Alu-Speichenräder, der Rohrrahmen, der Tank, die tollen analogen Instrumente und einfach auch der gesamte Rest. Einen kleinen Mangel habe ich jedoch gefunden, wer die Schuhgröße 45 + hat sollte ein wenig mit dem Auspuffrohr aufpassen, denn sonst schmilzt euer Absatz hinten am Auspuff an. Chapeau nach Frankreich meine Freunde, ein wirklich tolles Motorrad zum Schnapper Preis.



Für wen ist nun eine Astor gedacht? Natürlich für alle die Retro lieben und dabei nicht auf moderne Komponenten verzichten wollen, der Markt ist da, Scrambler und Caferacer sind seit langem Bestandteil unserer Motorrad Kultur und dieser Trend scheint noch lange nicht am Ende zu sein, mich persönlich freut das sehr.

Ich wünsche der Marke Orcal hier in Deutschland viel Erfolg, das haben sich die Macher mit diesem tollen Gefährt auf jeden Fall verdient! Das diese Maschinen in China verwurzelt sind zeigt mal wieder auf das auch die Chinesen sehr wohl in der Lage sind sehr gute Motorräder zu bauen.

Technische Daten:
Marke: Orcal
Modell: Astor Cafe 125
Motor: 124 cm3 / 4-Takt, Einzylinder, Luftgekühlt (Yamaha)
Bohrung: 54 mm x 54 mm Hub
SOHC, 2 Ventile
Vergaser: 25 mm (made in Japan)
Getriebe: 5-Gang
Starter: Elektrostarter und Kickstarter
Antrieb: Kette
Höchstgeschwindigkeit: 104 km / h real (115 km / h) bei 9500 U/min.
Leistung in KW / PS: 7,1 KW / 10 PS bei 8500 U/min
Drehmoment: 9,5 Nm bei 6500 U/min
Rahmen: Stahlrohrrahmen
Radaufhängung vorne: Hydraulikgabel 37 mm mit Faltenbalge als Steinschlagschutz
Radaufhängung hinten: Stahlschwinge mit 2 Stoßdämpfern, Druckstufe einstellbar
Bremse vorne: Hydraulische Scheibenbremsanlage 300 mm / 2-Kolben-Schwimmsattel
Bremse hinten: Hydraulische Scheibenbremsanlage 210mm / Einkolben-Schwimmsattel
Felgen: Aluminium mit Edelstahlspeichen
Reifengröße vorne: 110/70 x 17 (mit Schlauch)
Reifengröße hinten. 130/60 x 17 (mit Schlauch)
Sitzhöhe in mm: 780
Tankinhalt: 16 Liter
Leergewicht: 128 Kilogramm
Zuladung: 150 Kilogramm
Fahrzeugpreis: 2.490,- Euro - Frachtkostenfrei ! Stand Mai 2016.
Verfügbare Farben: Schwarz, Silber metallic

Importeur für Deutschland, Österreich, Benelux: http://www.mrmototeam.de

Importeur Frankreich und Firmensitz: http://www.orcal-motor.fr/

Mein Dank für die Leihgabe der Astor geht an die Klaus Lammel GmbH: http://www.opel-lammel.de

Es grüßt euch euer Potato glücklich






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HellFire~> » Biker Tag bei Lammel in Essen
HellFire~>

Biker Tag bei Lammel in Essen
10.03.2016 - 21:32 von Potato




Am 23.04.2016 ist der Biker Tag bei der Klaus Lammel GmbH in Essen.

Willkommen sind alle Zweiradfreunde.

Folgende Marken werden vorgestellt:

- Junak
- Honley
- Orion
- Orcal Astor
- Und wenn alles gut geht auch Johnny Pag

Alle Infos bekommt Ihr auf : https://facebook.com/klauslammelgmbh

Klaus Lammel GmbH
Königsiepen 9
45259 Essen



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    Potato
    Bleibt am Ball, demnächst gibt es hier weitere neue Fahrberichte..... Lächeln Wir sind unabhängig und objektiv, wir haben mit keinem Hersteller Verträge oder Abmachungen, wir gehören nicht zum IVM und hängen an keinem Verlag der uns Vorschriften macht.
     
    Potato
    Der Bericht über die Orcal Astor ist wie Ihr sehen könnt endlich online, dieser wird in einer kürzeren Form auch im "Kradblatt Das kostenlose Motorradmagazin" abgedruckt, ich freue mich. Lächeln Mein Dank und Gruß geht an Marcus Lacroix.
     
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